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Schattenblick → INFOPOOL → RELIGION → FAKTEN BUCHTIP/035: Neues Religionslexikon - Grundlage für künftigen Dialog (RUB)RUB - Ruhr-Universität Bochum - 25. Juni 2009 2.500 Glaubensgemeinschaften gibt es im Ruhrgebiet Grundlage für künftigen Dialog Rund 2.500 lokale Religionsgemeinschaften gibt es im Ruhrgebiet: von A wie "Adventisten" über B wie "Bahá'í", E wie "Evangelische Kirche", Y wie "Yeziden" bis Z wie "Zeugen Jehovas" reicht die Liste im Lexikon "Vielfalt und Wandel. Lexikon der Religionsgemeinschaften im Ruhrgebiet". Das von Prof. em. Dr. Erich Geldbach (Evangelisch-Theologische Fakultät der RUB) und Dr. Peter Noss herausgegebene über 600 Seiten starke Werk ist jetzt im Klartext-Verlag erschienen. Geschichte, Lehre, Praxis Vielfalt und Wandel sind herausragende Kennzeichen des Ruhrgebiets.
Einleitende Artikel im Lexikon geben Einblicke in Geschichte, Lehre
und Praxis der Gemeinschaften, es folgt die Darstellung der regionalen
Entwicklung und Besonderheiten mit Adressen, Bildern, Zahlen und
Karten. Allein die evangelischen Gemeinden, Kirchenkreise und
Einrichtungen des Ruhrgebiets sind auf über 130 Seiten dargestellt.
Wissenschaftler und Experten haben ihr Wissen für die einleitenden
Artikel ebenso zur Verfügung gestellt wie die Gemeinschaften selber,
die Fragebögen ausfüllten und Material beisteuerten. Ein Beirat, dem
u.a. Prof. Dr. Traugott Jähnichen (Ev.-Theol. Fakultät der RUB) und
Prof. Dr. Wilhelm Damberg (Kath.-Theol. Fakultät der RUB) angehörten,
unterstützte die Arbeit. "Eine Aktualisierung der dargestellten
Landschaft wird künftig immer wieder notwendig sein", sagt Dr. Peter
Noss. Dafür steht eine Internetseite zur Verfügung, auf der
Informationen abgerufen und hinterlassen werden können: Ausgangspunkt interaktiver Bewegung und Begegnung Die Idee für das Projekt war bereits im Jahr 2000 entstanden, als zwei Theologen beim Lehrstuhl für Ökumene und Konfessionskunde der Evangelisch-Theologischen Fakultät an der Ruhr-Universität vorsprachen und Erich Geldbach von ihrem Anliegen überzeugten. Peter Noss, heute evangelischer Pfarrer in Bochum, kam als Projektleiter dazu. Die aufwändigen Recherchen und die Religion als sich ständig verändernder Gegenstand machten einen langen Arbeitsprozess notwendig. Das Buch versteht sich als Ausgangspunkt einer interaktiven Bewegung und der Begegnung der Gemeinschaften untereinander und mit der Gesellschaft. Titelaufnahme Redaktion: Meike Drießen Quelle: veröffentlicht im Schattenblick zum 27. Juni 2009 |